Phantom, Fouga C.M 170 Magister, Harrier, IAR 99 Soim, Mig 29, Hispano HA-200 D Saeta, F-16, F-4, F-117A, Nighthawk, MiG 29, Tarnkappenbomber

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Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow (Berlin-Spandau)

F- 4 F Phantom II:  markant sind die nach oben abgewinkelten Flügelspitzen

F - 4 F Phantom II
Cockpit Flugansicht 01-Button-Luftwaffenmuseum RF-4E Phantom
Aufklärer-Version andere Phantom
(Luftwaffenmuseum) mit US-Lackierung
(Speyer 2005)

Technische Daten: Quelle: Luftwaffe  (Erstflug dieses Typs: 1958)

Hersteller: Mc Donnell Douglas - Nutzung: Jagdbomber, Jagdflugzueg - Besatzung: 2 - Antrieb: 2 x General Electric J79b-17A - Schub mit Nachbrenner : 17.900 kp insg. - Schub ohne Nachbrenner: 11.800 kp - Leergewicht: 14,6 t - Abfluggewicht: 26,03 t - Kraftstoffvorrat: 9.440 Kg max. - Geschwindigkeit: > Mach 2 - Startgeschwindigkeit: 300 Km/h - Landegeschwindigkeit: 270 Km/h - Reichweite mit Zusatztanks: 2.200 Km Steigleistung von 0 m auf 9.000 m: 90 sek. - Startstrecke: 900 m - Landerollstrecke: 900 m - Spannweite: 11,78 m - Länge: 19,18 m - Höhe: 5,01 m - G-Belastung: +9 / -3 - Stückzahl: ca. 5.070 insg., davon deutsche Luftwaffe: 175 - Bewaffnung: 20mm-Gatling-Kanone mit 639 Schuß, 9 Außenstationen -

Allgemeine Beschreibung:                    

Nach dem Starfighter ist die Phantom das zweite “richtige” Kampfflugzeug der Bundeswehr, dass von den USA gekauft wurde. Der Erstflug war im Mai 1958. Danach folgten der Tornado und jetzt der Eurofighter, beides Eigenentwicklungen der Europäer.

Markant sind die nach oben abgewinkelten Flügelspitzen und die nach unten zeigenden Höhenruder. Die Bestückung erfolgt je nach Einsatzaufgabe. Die Phantom gilt zwischenzeitlich als veraltet und wird in wenigen Jahren ausgesondert.

Ausrüstung und Geschichte:

Die Version wurde bereits 1976 im Bereich des Waffenrechners verbessert. Ab 1983 bzw. 1986 wurde eine Kampfwertsteigerung durchgeführt. 40 Luftfahrzeuge erhielten verbesserte Luftwertrechner und eine neue Inertialnavigationsanlage. 110 erhielten außerdem einen neuen Missionsrechner sowie ein modernes Feuerleitradar der US-Navy.

Bereits 1958 erhob sich die F-4 zu ihrem Erstflug beim Herstellerwerk McDonnell Douglas in St. Louis (USA) in die Luft. In der Folgezeit wurden über 5.000 Exemplare der zweisitzigen Phantom gebaut. Die Luftwaffe erhielt von 1973 bis 1975 insgesamt 175 F-4F zum Einsatz als Jäger und Jagdbomber. 110 Jäger wurden von 1991 bis 1996 kampfwertgesteigert und mit dem Hochleistungs-Bordradar Hughes AN/APG-65, der radargelenkten Luftkampfrakete mittlerer Reichweite AIM-120 AMRAAM und einem modernen Laser-Navigationssystem ausgerüstet. Ab dem Jahr 2002 wird die Phantom durch den Eurofighter abgelöst, doch voraussichtlich erst 2012 wird die letzte F-4F die Luftwaffe verlassen.

Vorteile der F-4F Phantom II

  • Zweistrahliges zweisitziges Kampfflugzeug in der Primärrolle Luftverteidigung mit Luftangriffsfähigkeit
  • Konventionelle Auslegung
  • Natürliche Stabilität
  • Hohe Zuladefähigkeit
  • Allwettertauglichkeit
  • Wartung und Betreuung:
     Dokumentation
     Ersatzteilversorgung
     Änderungsüberholung
     Lebensdauerverlängerung/KW

reine Triebwerkswerte:

  • Einwellen-Einstromtriebwerk mit Nachverbrennung
  • 17-stufiger Verdichter
  • 3-stufige Turbine
  • Rohrbrennkammer

Max. Schub mit Nachverbrennung 79,6 kN, Spez. Brennstoffverb. (Nachverbrennung) 55,7g/kN, Max. Schub ohne Nachverbrennung 52,8 kN, Spez. Brennstoffverbrauch (ohne Nachverbrennung) 23,7g/kNs, Luftdurchsatz (Start) 77 kg/s, Druckverhältnis (Start) 13,5:1, Drehzahl (100%) 7460 min-1, Turbineneintrittstemperatur 1.261 K, Max. Durchmesser 992 mm, Länge 5.301 mm, Gewicht 1.724 kg

 

 

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