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IAR 99 - Soim: Strahltrainer und leichtes Angriffsflugzeug

IAR 99 - Soim   (Flugtrainer)

Technische Daten:       Erstflug: 1985

Besatzung: 2 - Antriebsdüse: Viper M 632-41M (in Rumäne aufgebaut) - Leistung: 1 x 17,79 kN - Länge: 11,1 m - Höhe: 3,9 m - Spannweite: 9,85 m - Flügelfläche: 18,71 qm - Flügelbelastung: 235,2 Kg/qm - Gewicht: 3.200 Kg - Startgewicht: 5.600 Kg max. - Geschwindigkeit: 870 km/h am Meeresspiegel - Gipfelhöhe: 13.000 m - Reichweite: 1.100 Km - Radspur: 2,685 m - Achsenabstand: 4,38 m -  Flugdauer: 2 h 40 Min. max. - Angriffsdauer beladen: ca. 1 h 46 Min. -  G-Begrenzungen: +7 / -3,6

Bewaffnung: 1 Kanone 23 mm (GSh-23) mit 200 Schuß pro Min. - Bewaffnungsgewicht: 1000 Kg, verteilt auf 4 verschiedene Punkte der Maschine, einschließlich einfacher Fallbomben oder intelligenten lasergesteuerten Bomben (andere Bewaffnung und Ausstattung möglich) -

Beschreibung:

Die Entwicklung dieses hochentwickelten Strahltrainers und leichten Angriffsflugzeuges begann in den späten 70er Jahren. Der erste Prototyp dieser Variante hatte seinen Erstflug am 21. Dezember 1985. Drei weitere Prototypen wurden gebaut, wobei einer zur Erforschung von Meterialermüdungen diente. IAR-99 ist ein intelligentes Ganzmetal-Flugzeug, dass in Form - mit einfachen Design - dem weithin bekannten British Aerospace Hawk "ähnlich ist". Das Flugzeug hat durch das hydraulische Steuersystem eine außergewöhnliche Manövrierfähigkeit und ist eins der besten Flugzeuge seiner Kategorie. Die Maschine benutzt den Antrieb der “Rolls-Royce-Royceviper 632-41” - die gleiche Düse, wie im Flugzeug der Angriffs IAR-93. Das Flugzeug wurde in Lizenz in der rumänischen Luftwaffe produziert, aber auch im ehem. Jugoslawien. Dort jedoch mit der neuen modernen Avionik “Elbit”, die sehr ähnlich der Technik der “MiG-21 Lancer” sein soll. Die Avionik umfaßt die Bildschirmanzeigen eines mod. computergesteuerten Cockpits, einschließlich inertial-/GPSS Navigationsanlage usw. Haupteigenschaft dieser Avionik ist ein Datenübertragungssystem, das Prozeßnavigationsinformationen über “datalink” von anderen Flugzeugen oder von einer Bodenstation empfangen kann, die mit dem gleichen System ausgerüstet wurde. Diese Informationen werden auf einem simulierten virtuellen Radar der Bildschirmanzeige im Cockpit dargestellt, ohne das sich der Pilot selbst um die Ortung des Zielobjekts kümmern muß.

 

 

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