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H o m e p a g e  v o n  W o l f g a n g  B r e d o w  (Berlin-Spandau)

Messerschmitt Me 163 S “Komet”:   1. “Raketenjäger” der Welt

Messerschmitt Me 163 S

Technische Daten: (nicht die abgebildete !)

Messerschmitt Me 163 Messerschmitt Me 163 Raketentriebwerk Walther

Hersteller: Messerschmitt AG, Augsburg - Besatzung: 1 - Geschwindigkeit: 955 Km/h in 9.150 m Höhe - Steigleistung: 9.200 m in 2,6 Min. - Reichweite: 100 Km - Gewicht: 1.900 Kg Abfluggewicht: 4.310 Kg - Spannweite: 9,30 m - Länge: 5,90 m - Höhe: 2,70 m -   Triebwerk: 1 Flüssigkeits-Raketentriebwerk Walther HWK 109-509 A 1 - Schub: 15,9 kN - Bewaffnung: 2 Kanonen MK 108 ( 30 mm )                         

Beschreibung:  Deutschland, Erstflug: April 1942

Die Messerschmitt Me 163 B war der erste serienmäßig hergestellte Raketenjäger der Welt. Noch 1944 kam er mit geringem Erfolg zum Kriegseinsatz.

Grundlage für die Me 163 war ein Entwurf von 1938. Auf jede Art wurde Gewicht gespart. So verzichtete man u. a. auf das Einziehfahrwerk. Der kleine Propeller diente der Geschwindigkeitsmessung. Am 13. August 1941 flog die A-Variante zum ersten Mal. Im Oktober des gleichen Jahres erreichte H. Dittmar 1.003 Km/h. Ab August 1943 begann die Serienproduktion der B-Ausführung. Insgesamt wurden 364 Maschinen hergestellt.

Als Objektschutz ausgelegt, stand die Fähigkeit im Vordergrund, in kürzester Zeit alliierte Bomber abzufangen. Sie wurde vom JG 400 vorwiegend im Raum Leipzig zum Schutz der Treibstoffwerke eingesetzt. Aufgrund der geringen Flugdauer erfüllte sie die in sie gesetzte Erwartung nur bedingt. Die hohe Fluggeschwindigkeit, bzw. Steig- und Kurvenleistung führte zu neuen Taktiken. Maschinen, die durch Strahltriebwerke beschleunigt werden, reagieren einfach anders, als herkömmliche Propellerflugzeuge.

Die Wahl zweier Treibstoffe, die sich selbst entzündeten sobald sie zusammentrafen, vereinfachte die Triebwerkskonstruktion, jedoch entstand damit eine erhebliche Gefahrenquelle. Immer wieder kam es zu Explosionen, wenn sich bei der Landung Treibstoffreste entzündeten. Tatsächlich gingen dadurch mehr “Me 163” als im Kampfeinsatz verloren.

Der Plan, Hitlerjugend nach einer kurzen Segelflugausbildung auf den Raketenjäger umzuschulen, kam nicht mehr zur Ausführung

Japan begann auf der Grundlage von Messerschmittplänen 1944 den Nachbau. Der erste Prototyp flog dort am 07.07.1945. Eine Serienproduktion kam nicht zustande.

 

 

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