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Entwicklungs- und Kontrollprogramme von IBM und Dassault Systemes:

Der amerikanische Flugzeughersteller Lockheed Martin bringt sein Projekt "Joint Strike Fighter" mit Hilfe von Dassault Systèmes und IBM in die Luft. Für die Entwicklung und Produktion des neuen Flugzeugs setzt das Luftfahrt-Unternehmen die vorhandenen PLM-Lösungen (Product Lifecycle Management) CATIA und DELMIA ein. Innerhalb dieser Software-Entwicklungsumgebung kann die Anwendungen neben verkürzten Entwicklungs- und Produktionszeiten auch die Produktionskosten senken sowie den späteren Wartungsaufwand für die Jets minimieren. Die Hardware für die Entwicklerarbeitsplätze liefert ebenfalls IBM u.a.
Erstmals soll im Rahmen dieses Auftrags des Verteidigungsministeriums der USA ein Flugzeug vollständig virtuell am Computer entwickelt werden. Dazu setzt Lockheed Martin künftig auf eine Entwicklungsumgebung, deren Herzstück das Konstruktionsprogramm CAD-CAM-CAE-System “CATIA” aus dem Hause Dassault Systèmes und IBM ist. Ergänzt wird die Lösung durch das Softwarepaket “DELMIA”, mit dem sich komplette Fertigungsprozesse simulieren lassen. So können die Ingenieure einzelne Teile schon anhand von Entwürfen optimieren, noch bevor diese gefertigt werden. Auch die späteren Fertigungskosten lassen sich damit durch Optimierung der Produktionsabläufe erheblich senken. Der normalerweise anfallende Ausschuß entfällt.
Für den Aufbau dieser Umgebung nutzt Lockheed Martin die dazugehörigen Implementierungs-, Schulungs- und Integrationsdienstleistungen von IBM. Die Umrüstung auf die virtuelle Entwicklungsumgebung ist der bisher umfassendste Auftrag in der langjährigen strategischen Zusammenarbeit von Lockheed Martin mit IBM und Dassault Systemes. Dadurch versucht sich die Firma einen unschlagbaren Vorteil gegenüber anderen Wettbewerbern zu verschaffen.
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