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H o m e p a g e  v o n  W o l f g a n g  B r e d o w  (Berlin-Spandau)

Yakovlev YAK-11:  Trainer, UdSSR, Erstflug: 1945 (NATO-Code: Moose)

Yakovlev YAK-11
YAK-18
(ILA 2002) YAK 18 A
(Luftwaffenmuseum)

Technische Daten:  

YAK-50 + Cockpit
(Schönefeld 2003) andere YAK 50
(Nauen) YAK-52
(Nauen)
andere YAK-11
(Fürstenwalde 04) andere YAK 11
(Luftwaffenmuseum) YAK-3
(ILA 2004)

Hersteller: OKB Yakovlev - Besatzung: 2 Pilot - Triebwerk: 7-Zylinder-Sternmotor - Art: Asch-82 - Leistung: 375 Ps (515 kW) - Geschwindigkeit: 380 Km/h max. - Landegeschwindigkeit: 127 Km/h - Steigleistung: 9 m/sec. - Gipfelhöhe: 7.980 m - Reichweite: 800 bis 1.000 Km je nach Beladung - Aktionsradius: 500 Km - Startstrecke: 395 m - Landestrecke: 500 m - Spannweite: 9,40 m - Länge: 8,50 m - Höhe: 3,28 m - Tragfläche: 15,40 m² - Leermasse: 1.960 Kg - Startmasse: 2.440 Kg - Kraftstoff: 230 Kg - Bewaffnung: 1 MG UBS (12,7 mm), 250 Kg Bomben

Hinweis: Das Wort “YAK” und “Yakovlev” wird z.T. auch als “JAK” und “Jakowlew” beschrieben !! YAK-11

Beschreibung: (betr. YAK-11 im Luftwaffenmuseum) 

Die Yakovlev Yak-11 nutzten Luftstreitkräfte Osteuropas bis zum Einsatz strahlgetriebener Trainer als Schulflugzeug.

Der Entwurf der Yak-11 basiert auf den Erfahrungen, die mit den im Zweiten Weltkrieg in Großserie gebauten Jägermodellen Yak-1 bis 9 gewonnen wurden. Unter Verwendung eines Sternmotors entstand in Anlehnung an die Yak-3 die in Gemischtbauweise beplankte Stahlrohrkonstuktion. Der Prototyp flog erstmals am 10. November 1945. Ein Jahr später begann die Serienproduktion in der UdSSR, ab 1952 baute die CSSR die Yak als C-11 in Lizenz. Vorwiegend nutzten die Luftstreitkräften des Warschauer Paktes dieses Muster, aber die Yak-11 flog auch in Österreich und Ägypten.

1952 begann bei der “Kasernierten Volkspolizei-Luft” die Pilotenausbildung. Bis 1956 waren die etwa 80 Yak-11 die einzigen bewaffneten Flugzeuge der DDR. Neben Übungseinsätzen machten die Piloten Jagd auf von der Bundesrepublik her einfliegende, mit Propagandamaterial beladene Ballons.

Ab 1956 vorrangig an der Fliegerschule konzentriert und teilweise als Stabskuriere der Fliegerdivisionen eingesetzt, sonderte die NVA Ende 1962 die letzten Maschinen aus. Bis Herbst 1956 trugen die Yak sowjetische Kennzeichen. Das schwarz-rot-goldene Abzeichen der „225“ war bis 1960 gültig. Für die Yak-11 „225“ (Werk-Nr. 72232) gibt es keine Borddokumentation mehr, so dass sich die Herkunft nicht feststellen läßt.

1956 bis 1962 im Bestand der LSK/LV geführt, wurde sie mit dem Befehl 20/62 außer Dienst gestellt. Sie verblieb danach im Bereich der 1. Luftverteidigungsdivision. Als an der 0ffiziershochschule in Bautzen eine „Traditionsvorstartlinie“ entstand, gehörte die Yak-11 von 1980 bis 1989 dazu. Die Flugzeugreparaturwerft 24 in Kamenz versetzte sie in zweijähriger Arbeit in den jetzigen Zustand.

 

 

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