Fokker E-III, Fokker D VII, Fokker Dr I, Junkers D-I, Messerschmitt, Fieseler, AVRO 504, Harvard Mk.IV, Yak 11, Siemens-Schuckert D III, DFS 230, Doppelraab IV

Ihre Meinung
Ihre Fragen

 Typensuche:

Militärflugzeuge
Transportflugzeuge
Geschäftsflugzeuge
Kleinflugzeuge
Oldtimer
Helikopter

Billigflüge - HLX - billigster Billigflieger - Hapag Lloyd Express - Billigflug online buchen  

H o m e p a g e  v o n  W o l f g a n g  B r e d o w  (Berlin-Spandau)

DFS-230 A :  Kampf- und Lastensegler (Erstflug: 1937)

DFS-230 A: Kampf- und Lastensegler

Technische Daten:  Deutschland;  Erstflug: 1937

Hersteller: Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug, Darmstadt - Besatzung: 1 Pilot, 9 Soldaten - Geschwindigkeit: 210 Km/h im Schlepp - Gleitgeschwindigkeit: 290 Km/h - Gleitzahl: 18 - Spannweite: 22,30 m - Länge: 11,24 m - Höhe: 2,74 m - Leergewicht: 860 Kg - Startmasse: 2.100 Kg - Bewaffnung: 1 oder 2 x 7,9 mm MG -

DFS-230A: Kampf- und Lastensegler

Beschreibung:   

Der DFS-230 diente im Zweiten Weltkrieg als Kampf- und Lastensegler an allen Fronten.

Unter strenger Geheimhaltung konstruierte Hans Jacobs zwischen 1936 und 1939 an der Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug (DFS) in Darmstadt den Segler. In Gemischtbauweise ausgeführt, erhielt der Segler einen Stahlrohrrumpf mit Stoffbespannung. Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug Beim Start benutzte man abwerfbare Räder und bei der Landung eine Eschenholzkufe. Zur Verkürzung der Landestrecke umwickelte man die Kufe mit Stacheldraht. Spätere Versionen erhielten dafür Bremsraketen oder Bremsfallschirme.

Bei Vergleichen mit dem Einsatz von Fallschirmjägern schnitt der Lastensegler durch seinen lautlosen und genaueren Zielanflug besser ab. Außerdem war die gesamte Gruppe sofort gefechtsbereit. Der erste Einsatz erfolgte im Mai 1940 gegen die belgischen Sperrforts im Rahmen des Überfalls auf Frankreich. Ähnliche Angriffe gelangen unter erheblichen eigenen Verlusten bei der Besetzung der Insel Kreta 1941. Cockpit

In zunehmendem Maße setzte die Luftwaffe die DFS-230 zu Versorgungsflügen ein. Zu den Aufgaben gehörte die Versorgung der Panzerspitzen mit Treibstoff, Transport sperriger Güter ins Hinterland und der Verwundetentransport.

Bei Einsätzen im Frontbereich beziehungsweise bei der Versorgung eingekesselter Truppen wurden viele Segler zerstört. Als Schleppflugzeuge dienten u.a. Ju-52 und He-111. Bis 1944 entstanden ca. 1.600 Lastensegler in verschiedenen Versionen.

Die ausgestellte Maschine KA 1-52 ist ein Nachbau. Sie wurde durch die Mitglieder der Interessengemeinschaft DFS 230 e.V in 15.000 Arbeitsstunden gebaut. Segler und Schleppflugzeuge des Verbindungskommondos (S) 4 führten von 1942 bis 1944 das gezeigte Wappen. Das Kommando flog vorwiegend Versorgungseinsätze an der Ostfront.

DFS-230A: Kampf- und Lastensegler
DFS-230A: Kampf- und Lastensegler

  

[Home] [Inhaltsverzeichnis] [Luftwaffenmuseum] [Sinsheim-Speyer] [Museum Duxford] [RAF Museum] [Museum Cosford] [ILA 2006] [ILA 2004] [ILA 2002] [ILA 2000] [Le Bourget 2007] [Berlin Tegel] [Berlin Schoenefeld] [diverse Flugtage] [MS Flugsimulator] [Düsen und Motore] [Drohnen / Raketen] [Panzer / Kanonen] [Autos]

 

 

Google
Web www.bredow-web.de
 

Bitte etwas Geduld, bis Bilder geladen sind. Danke !