Luftwaffenmuseum, Luftwaffe, F-104, Alpha-Jet, Fiat G-91, Hawker, Harrier, T-33, F-84, F-86, Mig 15, MiG 17, MiG 21, MiG 23, Suchoj,, Albatros, Lightning
|
|
|
H o m e p a g e v o n W o l f g a n g B r e d o w (Berlin-Spandau)
|
MiG-21 UM, Mikojan-Gurewitsch: 2-sitziges Schul- und Übungsflugzeug
|
|
Technische Daten: Erstflug: 1964
|
|
Hersteller
|
OKB Mikojan Gurewitsch
|
|
Besatzung
|
1 Lehrer + 1 Schüler
|
|
Triebwerk
|
R 11 F2S-300
|
|
Art
|
Strahltiebwerk
|
|
Schub
|
38,3 kN
|
|
mit Nachbrenner
|
60,6 kN
|
|
Flugleistung
|
.
|
|
max. Geschwindigkeit
|
2.230 Km/h
|
|
Gipfelhöhe
|
18.200 m
|
|
Reichweite
|
1.750 Km
|
|
Aktionsradius
|
ca. 500 Km
|
|
|
|
Abmessungen
|
.
|
|
Spannweite
|
7,15 m
|
|
Länge
|
14,41 m
|
|
Höhe
|
4,12 m
|
|
Masse
|
.
|
|
Leergewicht
|
5.350Kg
|
|
Abfluggewicht
|
8.690 Kg
|
|
Bewaffnung
|
1 Mg A 12,7 mm in Rumpfgondel
|
|
.
|
2 Bomben bis 500 Kg oder
|
|
.
|
2 Raketenbehälter UB-16 oder
|
|
.
|
2 Luft-Luft-Raketen R-3S
|
|
|
|
Technische Kurzbeschreibung:
- Rumpf: Ganzmetall-Schalenbauweise - Druckkabine mit Schleudersitz - Luftbremse unter dem Rumpf - Bremsschirm im Heck -
- Tragwerk: freitragender Delta-Mitteldecker -
- Leitwerk: freitragende Normalbauweise - stark gepfeilt - Stabilisierungsflosse unter dem Rumpfheck -
- Fahrwerk: einziehbar mit Bugrad -
|
 |
|
Beschreibung:
Zu jeder MiG-21 Generation gab es eine 2-sitzige Trainerausführung. Da sie jeweils nach den Jagdflugzeugen gebaut wurden, waren sie in ihrer Ausrüstung moderner als diese.
Basierend auf dem ersten Serienmuster begann die Entwicklung einer Schulmaschine. Der Prototyp flog 1961 zum ersten Mal, der Serienbau begann 1963.
In ihrer Auslegung als Deltamittelflügler mit Druckkabine und Schleudersitz, entsprach sie den normalen Kampfmaschinen. Zur Sichtverbesserung bei der Landung erhielt die hintenliegende Fluglehrerkabine ein ausfahrbares Spiegelsystem. Die MiG-21 U-Varianten dienten sowohl in der Anfängerausbildung, als auch zu Überprüfungsflügen in den Jagdfliegergeschwadern.
1965 erhielt das Jagdfliegerausbildungsgeschwader 15 (JAG-15) in Rothenburg o.L. die ersten Maschinen. Im Rahmen des Warschauer Vertrages erarbeiteten die OHS der LSK / LV ein AusbiIdungsprogramm für den Übergang von der MiG-15 UTI und die Anfängerschulung auf Überschallmaschinen. Das Gros der MiG-21 U kam hier zum Einsatz. Die nachfolgenden Muster US / UM flogen hauptsächlich in den Jagdgeschwadern. Insgesamt kamen ca. 90 MiG-Schulmaschinen in die DDR-Luftstreitkräfte, davon waren 40 UM-Versionen. Mit der MiG-21 UM "213" begann die Bundesrepublik am 22. September 1997 offiziell die Vernichtung von Kampfflugzeugen.
Die MiG-21 UM 3+77 kam als "256" 1971 in die NVA. Sie beendete ihre Karriere am 3. Oktober 1990 im JG-2.
|
 |
|
Versionen der MiG-21: (Leistung = ohne Nachbrenner / mit Nachbrenner)
|
|
|
Erstflug
|
Triebwerk
|
Leistung
|
Beschreibung
|
|
1. Generation
|
reiner Tagjäger / kein Allwetterjäger - noch kein Funkmeßvisier - 1 bis 2 Kanonen mit 30mm - Bomben - Raketen an zwei Flächenträgern
|
|
MiG-21 F
|
1959
|
R-11F-300
|
38,2 / 53,4
|
Tagjäger - 1 bis 2 Kanonen -
|
|
MiG-21 F-13
|
1960
|
R-11F-300 oder R-11F2-300
|
38,2 / 53,4 oder 38,7 / 60,0
|
Auf Tageinsätze festgelegt - hoher Treibstoffverbrauch schränkte den Einsatzradius stark ein
|
|
2. Generation
|
Erster Allwetterjäger mit Funkmeßvisier - optional 23mm-Kanone - Bomben - Raketen an zwei Flächenträgern
|
|
MiG-21 PF
|
1962
|
R-11F2-300 oder R-11F2S-300
|
38,7 / 60,0 oder 38,2 / 60,6
|
Leistungen entsprachen in etwa denen die F-13 - erstmalig mit Zielerfassung und Radar - vergrößerte Kielflosse am Heck - wog mit vollen internen Tanks 7400 kg (MiG-21P) - Exportversion ab 1964 fertig - MiG-21PF-W war eine tropentaugliche Version -
|
|
MiG-21 FL
|
|
R-11F2-300
|
38,7 / 60,0
|
Exportversion der PF
|
|
MiG-21 PFS
|
|
R-11F2S-300
|
38,2 / 60,6
|
Klappen wurden mit Zapfluft des Triebwerkes angeblasen - vergrößertes Seitenleitwerk - Bremsschirm befand sich unter dem Rumpf -
|
|
MiG-21 PFM
|
1967
|
R-11F2S-300
|
38,2 / 60,6
|
vergrößertes Seitenleitwerk mit einem Behälter für den Bremsschirm - Schleudersitz KM-1 - Möglichkeit die GP-9-Gondel mitzuführen - als Kernwaffenträger möglich -
|
|
3. Generation
|
Allwetterjäger und Aufklärer - Bomben - Raketen an 4 Flächenträgern - eine 23mm-Kanone GScha-23, bei der MiG-21S noch als GP-9-Kanonenbehälter
|
|
MiG-21 R
|
1965 (bis 1971)
|
R-11F2S-300
|
38,2 / 60,6
|
“echter” Aufklärer auf der Basis der MiG-21PFM - an den Flügelenden wurden Behälter angebracht, die einen Teil der Aufklärungssensorik aufnahmen - wegen Aufklärungsbehälter ohne Kanonen - Außenlaststation unter dem Rumpf - 4 Unterflügelpylone als Zusatztanks - 2 Raketenwerfer oder 2 Freifallbomben bis 500 kg -
|
|
MiG-21 S
|
1965 (bis 1968)
|
R-11F2S-300
|
38,2 / 60,6
|
Am Start 8150 kg schwer - mit Autopilot AP-155 - Feuerleitkomplex „Saphir“ zur Zielbekämpfung mit verbessertem Radar RP-22 - zur Bekämpfung von Luftzielen 2 Raketen - Verzicht auf fest installierte artilleristische Waffen, jedoch Bewaffnung noch als GP-9-Kanonenbehälter unter dem Rumpf möglich - Reichweite 1240 km, mit weitern 800 Litern im Zusatztank 1610 km - Version S konnte mit taktischen Kernwaffen bestückt werden -
|
|
MiG-21 SM
|
1968 (bis 1974)
|
R-13
|
|
Mit neuem Triebwerk R-13-300. Es stellt einen beachtlichen Technologiesprung dar und liefert 64,9 kN Schub mit Nachbrenner und verbraucht deutlich weniger Treibstoff - Bewaffnungspalette war analog der MiG-21 S -Wegen der zu geringen Bewaffnung erhöhte man die Unterflügelstationen auf 4 -
|
|
MiG-21 M
|
|
R-11F2S-300 oder R-13
|
38,2 / 60,6 oder 39,9 / 63,7
|
Exportversion - 89 Maschinen dieses Typs gingen an die DDR - größerer Treibstoffvorrat, verbessertes Radargerät, eine festinstallierte Kanone und vier statt zwei Waffenträger -
|
|
MiG-21 MF
|
1970 (bis 1974)
|
R-11F2SK-300 oder R-13
|
38,2 / 60,6 oder 39,9 / 63,7
|
Exportversion auf Basis der “S” -
|
|
MiG-21 SMT
|
1970 (bis 1972)
|
R-13
|
39,9 / 63,7
|
Durch sichtbare Verdickung des Gerätetunnels stieg die Brennstoffkapazität auf 3250 Liter - Die Flugleistungen reduzierten sich dadurch etwas - Die Reichweite erhöhte sich um 200 - 250 km -
|
|
4. Generation
|
letzte MiG-21-Version als Zwischenlösung bis zur neuen MiG-29
|
|
MiG-21 Bis
|
|
R-25-300
|
40,2 / 69,6
|
Gesteigerte Flugleistungen durch neue Triebwerke - sparsamer, kann aber mit zwei Nachbrennerstufen betrieben werden - Im Cockpit verteilte Lämpchen und Schalter wurden übersichtlicher und ergonomisch günstiger angeordnet - verbessertes Radar und Bewaffnung wurde auf neueren Raketen umgestellt - Kanonenbewaffnung wurde in einer Lafette im Rumpf eingelassen - Diese MiG-21bis wurde in zwei Versionen gefertigt, mit dem System SAU oder LASUR.
|
|
Doppelsitzer
|
Trainerversionen
|
|
MiG-21 U
|
1962
|
R-11F-300
|
38,2 / 53,4
|
Ausgerüstet mit einen zweiten Cockpit in Tandemanordnung - reduzierter Brennstoffvorrat von 1950 Liter - 1 MG des Kalibers 12,7 mm - Serienproduktion ab 1962 -
|
|
MiG-21 US
|
|
R-11F2S-300
|
38,2 / 60,6
|
auf Basis der MiG-21 PFS entstand der Trainer MiG-21US - Treibstoffkapazität betrug 2450 Liter -
|
|
MiG-21 UM
|
1971
|
R-11F2S-300 oder R-13
|
38,2 / 60,6 oder 39,9 / 63,7
|
mit Autopilot AP-155 und Schießvisier ASP-PFM ausgestattet - Die UM besaß ein Periskop für den Fluglehrer, da seine Sicht vom hinteren Sitz sehr eingeschränkt war. Es fuhr automatisch mit dem Fahrwerk ein und aus -
|
|
 |
 |
|
|
|
|
Tragschrauber, Helikopter, Bomber, Radarflugzeuge,
|
|
|
|
|
|
 |
 |
|
|
|
Bitte etwas Geduld, bis Bilder geladen sind. Danke !
|
|
|