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Technische Daten: UdSSR, Erstflug: 1967
Die MiG-23 (NATO-Code „Flogger G“), ein Jagdflugzeug der 3. Generation, war als Ablösung für die MiG-21 gedacht. Sie erreichte jedoch nie die Bedeutung ihrer Vorgängerin. Der Entwurf entstand Mitte der sechziger Jahre. Er ist das letzte Projekt des MiG-Konstruktionsbüros unter der Leitung Artjom Mikojans, der 1970 verstarb.
Man entschied sich bei der Projektierung für eine Schwenkflügel-Variante, die eine Verstellung des Pfeilwinkels der Tragfläche in Abhängigkeit vom der Geschwindigkeitsbereich erlaubte. Die größte Pfeilung war für den Überschallbereich vorgesehen.
Bei der MiG-23ML verbesserten die moderne Avionik und das geringe Abfluggewicht besonders die Fähigkeiten als Abfangjäger.
1970 begann die Serienproduktion. Neben der im Warschauer Pakt eingesetzten Variante verkaufte die UdSSR MiG-23 an Länder Afrikas und des Nahen Ostens mit dem Radar der MiG-21.
1981 endete die Serienproduktion nach circa 5.800 Maschinen. Die MiG-23 wurde in 18 Länder exportiert und kam im Nahen Osten, Nordafrika und Afghanistan zum Kampfeinsatz. Diese MiG wurde in der UdSSR bald durch die weiterentwickelte MiG-27 ersetzt. Konkurrent dazu war die Suchoj Su-17.
Die 32 MiG-23ML der NVA flogen im JG 9. Von 1983 bis 1990 gehörte die im Museum ausgestellte Maschine 20+13 (Werk-Nr. 324624) als „333“ zum Geschwader.
Beeindruckend ist die gewaltige Düse mit ihrem Nachbrenner (Bild unten). Am unteren Teil des Rumpfes sind ferner die ausfahrbaren “Luftbremsen” an den Seiten zu erkennen; aber auch die Mechanik der Schwenkflügel.
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