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H o m e p a g e  v o n  W o l f g a n g  B r e d o w  (Berlin-Spandau)

Suchoj SU-22 UM3K: 2-sitziges Schul- und Übungskampfflugzeug, Erstflug: 1974

Suchoj SU-22 UM3K

Technische Daten:       Erstflug: 1974  (NATO-Code: Fitter G)

Besatzung

1 Lehrer + 1 Schüler

Triebwerk

AL-21-F3

Art

Strahltriebwerk

Schub

76,5 kN

   mit Nachbrenner

110 kN

Flugleistung

.

max. Geschwindigkeit

1.900 Km/h

Gipfelhöhe

15.500 m

Reichweite

2.000 Km

Aktionsradius

400 Km

.

.

Abmessung

.

Spannweite

10,00 m bis 13,60 m

Länge

19,26 m

Höhe

5,10 m

Masse

.

Leergewicht

10.800 Kg

Startgewicht

18.900 Kg

Bewaffnung

2 Kanonen NR-30 mm

.

Luft-Luft-Raketen R-60

.

3.000 Kg Bomben

.

Luft-Boden-Raketen Ch-25

Beschreibung:

Die SU-22 UM3K ist das modernste Trainermuster der Suchoj Kampfflugzeugreihe. Ausgangspunkt war der Pfeilflügeljagdbomber SU-7.

Um die Start- und Landestrecke zu verkürzen und ein besseres Flugverhalten bei geringeren Geschwindigkeiten zu erreichen, rüstete Suchoj eine Su-7 mit Schwenkflügeln aus.

Aus jeder der Su-7 / -17 Baureihe ging ein Trainer hervor. Ebenso die Su-22 UM3K. Diese Maschine wurden für die fliegerische Aus- und Weiterbildung genutzt. Hier erlernten oder überprüften die Piloten Steuertechnik, Navigation und Waffeneinsatz. Das Schulflugzeug wurde aus den ersten Serienmaschinen der SU-22 Reihe entwickelt, d.h. sie verfügte auch über deren Feuerleitanlage. Daher konnten die NVA-Piloten bei ihrer Ausbildung nicht mit dem Einsatz der gesamten Waffenpalette vertraut gemacht werden.

Die Typenschulung und Ausbildung zum Jagdbombenflieger erfolgte in den Jabogeschwadern in Laage. Im Dezember 1984 trafen die ersten Maschinen in der DDR ein, im Mai 1997 endete die Lieferung mit der achten Maschine.

Die ausgestellte Su-22 UM3k mit der Kennung “25-52” (W.Nr. 36 71 01) gehörte zur ersten Lieferung und flog als „112“ im JBG 77. Nach Aufstellung des Marinefliegergeschwaders wechselte sie ohne Änderung der Kennung zu diesem. Das Geschwaderwappen und die DDR-Hoheitsabzeichen wurden 1990 übermalt.

Suchoj SU 22
Suchoj SU-22

  

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