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Technische Daten: Italien / Deutschland, Erstflug: Juni 1953
Hersteller: Piaggio (Italien) und Focke Wulf (Deutschland) - Besatzung: 1 Pilot, 3 Passagiere - Triebwerk: 1 x Avco Lycoming GO-480-B1A6 - Art: 6-Zylinder Boxermotor - Leistung: 270 Ps - Geschwindigkeit: 312 Km/h - Marschgeschwindigkeit: 270 Km/h - Reichweite: 980 Km - Gipfelhöhe: 6.050 m - Leergewicht: 1.160 Kg - Startgewicht: 1.680 Kg - Spannweite: 11,12 m - Länge: 8,80 m - Höhe: 2,90 m -
Beschreibung:
Die P.149 D ist eine Weiterentwicklung der erfolgreichen P.148, die als zweisitziges Reiseflugzeug mit Kunstflugtauglichkeit seit Anfang 1951 flog. Der Hauptunterschied dieser neuen P.149 D bestand im Einziehfahrwerk und im stärkeren Antrieb. Die Bundesluftwaffe erhielt 1957 aus italienischer Produktion von Piaggio 72 Maschinen für Piloten-Schulungszwecke. Lizenznehmer in Deutschland war die Firma Focke-Wulf, die weitere 190 Exemplare baute, wobei die erste P.1 49 D im November 1957 an die Luftwaffe ausgeliefert wurde. Sie wurde zum Standard Grundschul- und Verbindungsflugzeug der Luftwaffe. Zwischen 1957 und 1990 flogen 9.606 Flugschüler mehr als 290.000 Flugstunden auf der P.149 D.
Einige P.1 49 D aus deutscher Produktion fliegen noch heute in den Luftstreitkräften Nigerias, Ugandas und in Tansania. Bei einigen wenigen Flugsportvereinen in der Bundesrepublik wird die Piaggio P.149 D ebenfalls noch gerne geflogen, wenn auch die hohen Betriebskosten mit relativ großem Spritverbrauch dagegen sprechen müßten. Aber was zählt, ist die Zuverlässigkeit.
Die im Luftwaffenmuseum zu besichtigende P.149D flog unter anderem in den 60er Jahren beim JaboG 32 als Schul- und Verbindungsflugzeug. In der gleichen Funktion leistete diese Maschine bis zum Juli1972 beim LTG-61 2.700 Flugstunden ab.
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