Luftwaffenmuseum, Luftwaffe, Militär, Bundeswehr, Flugzeuge, Hubschrauber, Jagdflugzeuge, Radarflugzeuge, Bomber, Abfangjäger, Transportflugzeuge

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Lexikon der Flugzeuge von Wolfgang Bredow (Berlin-Spandau)

Luftwaffenmuseum in Gatow (Berlin-Spandau)

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Technische Daten: Diese sehen Sie im unteren Teil der entsprechenden Seite

Zwecks besserer Übersicht sind die verschiedenen Typen in 4 Kategorien aufgeteilt. Zu diesen gelangen Sie, indem Sie einfach auf das Muster-Bild klicken; oder die Überschrift.          Geschichte des Museums

1) Jagdflugzeuge, Abfangjäger, Aufklärungsflugzeuge:

Fiat G-91 T3Hier sehen Sie Flugzeuge der MiG-23 BN, Mikojan-Gurewitsch Bundeswehr und des Warschauer Paktes ausgestellt. Interressant ist die Verfolgung der technischen Entwicklung von 1948 an, bis in die 80er Jahre. Flugzeuge mit Schwenkflügel und Senkrechtstarter sind Ausgestellt. Vor einigen Flugzeugen kann man richtig Angst bekommen.

2) Motor- und Transportflugzeuge: Bomber, U-Bootjäger, Radarflugzeuge usw.

FAIREY-GANNET AS MK.4 Iljuschin IL-28Die Überschrift ist nicht besonders aussagekräftig, da hier auch kuriose Modelle zu sehen sind. Zum Beispiel ein experimenteller Senkrechtstarter, die Rockwell OV-10 “Bronco”, Radaraufklärer, Bomber und Transporter. Schauen Sie einfach mal rein.

3) Hubschrauber: Transporthubschrauber, Kampfhubschrauber usw.

Vertol H-21 C, Boeing Mil Mi-24 PLeider ist zu diesem Thema die Ausstellung noch nicht komplett. Derzeit werden nur wenige Helikopter der ehemaligen Sowjetunion und Bundeswehr gezeigt. Es bleibt zu hoffen, dass im Austausch mit anderen Museen noch andere Exponate hinzukommen und dass weitere Hallen zum Schutz der Objekte geöffnet werden.

4) Historische Flugzeug: Messerschmitt, Fokker, Junkers usw.

Fokker Dr I Messerschmitt Me 163 B "Komet"Auf dieser Seite sehen Sie interessante Maschinen aus den Anfängen der Fliegerei, bis hin zu den ersten Versuchen mit düsengetriebenen Flugzeugen. Um die technische Entwicklung chronologisch aufzuzeigen, läßt es sich hier nicht vermeiden, Flugzeuge der NS-Zeit mit Originalbemalung einzubeziehen.

5) Flugabwehr, Ortungsgeräte und Raketen des Luftwaffenmuseums:

Würzburger Riese FlaRak Rad 
    Roland

NEU   .

6) Flugzeuge vom Technikmuseum Berlin: (war zu klein für eine eigene Seite)

Horten Ho II L Habicht Jeannin Stahltaube Arado Ar 96 B-1

Die Geschichte des Luftwaffenmuseums:

Das heutige Luftwaffenmuseum entstand 1957 in Appen, nördlich Hamburgs, als eine Sammlung militärischer Exponate mit dem damals sehr hohen Ziel, dem Besucher einen Überblick über die Geschichte der deutschen Militärluftfahrt zu geben.

Diese immer umfangreicher werdende Sammlung wurde 1987 von der Bundeswehr als ihr “Luftwaffenmuseum” übernommen. Nach der Einheit Deutschlands kamen die Flugzeuge und Geräte der Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee hinzu.

Jetzt konnte nicht übersehen werden, dass die Ausstellungsfläche auf die Dauer zu klein war, hinzu kam eine ungünstige Verkehrsanbindung. Deshalb ordnete der Bundesminister der Verteidigung 1994 den Umzug nach Berlin-Gatow an.

Seit dem 23. September 1995 präsentiert sich das Museum seinen Besuchern als ein “Museum im Aufbau”. In der Halle 3 erhält man einen ersten Einblick in die über hundertjährige Geschichte deutscher militärischer Luftfahrt. Beginnend mit der Rumpler Taube von 1910 spannt sich der Bogen über Doppeldecker des Ersten Weltkrieges, die bekannte Me-109 des Zweiten Weltkrieges bis hin zu Strahljagdflugzeugen F-104 G “Starfighter” und MiG-21.

Von den über 160 Flugzeugen und Großgeräten können derzeit etwa 60 besichtigt werden. Die Ausstellung ist nichts statisches, sie verändert ständig ihr Aussehen. In Zukunft werden neben den Flugzeugen auch Radargeräte und Raketen ihren Platz im Freigelände finden.

Das neue Heim des Luftwaffenmuseums hat eine lange Geschichte. 1935 - im Zuge der Wiederaufrüstung - wurden hier die Luftkriegsschule 2 und die Luftkriegsakademie als die wichtigsten neuen Ausbildungszentren der Luftwaffe in Berlin eröffnet.

Im Mai 1945 von der Roten Armee besetzt, zog den alliierten Vereinbarungen entsprechend im Juli 1945 die Royal Air Force auf dem Flugplatz ein, der den Namen RAF Gatow erhielt.

Während der Blockade West-Berlins 1948/49 lief die Versorgung der Westteile der Stadt neben Tempelhof und Tegel auch über Gatow. Besonders Massenbedarfsgüter wie Kohle und Salz wurden Tag und Nacht über Gatow an die Bevölkerung geliefert. Danach blieb Gatow der einzige Flugplatz der Royal Air Force “hinter dem eisernen Vorhang”.

Nach fast fünfzig Jahren verabschiedete sich 1994 die Royal Air Force von Berlin und übergab Gatow an die Bundeswehr.

neue Halle neue HalleZum 50 jährigen Bestehen der Luftwaffe wurde eine sehr schöne neue Halle für das Publikum freigegeben. Highlight ist m.E. die MiG-29, die seinerzeit von der ehem. DDR übernommen wurde.

Alle Fotos und z.T. Daten wurden mit freundlicher Unterstützung des Luftwaffenmuseums gefertigt.

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