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H o m e p a g e  v o n  W o l f g a n g  B r e d o w  (Berlin-Spandau)

Amstrong Whitworth Argosy C.1: taktisches Transportflugzeug von 1961 bis 1978

Amstrong Whitworth Argosy C.1

Technische Daten:  Serie 101/102

Besatzung

2 bis 3

Antrieb

4 x Rolls-Royce Dart 526

Art

Propellerturbinen

Leistung

2.100 WPS

Geschwindigkeit

500 km/h max.

ökon. Reisegeschwindigkeit

450 km/h

Gipfelhöhe

6.900 m

Reichweite

2.700 km unbeladen

Spannweite

30,05 m

Länge

26,44 m

Höhe

8,23 m

Abfluggewicht

42.185 kg

Amstrong Whitworth Argosy C.1

Beschreibung: 

Die Armstrong Whitworth Argosy ist ein britisches viermotoriges Frachtflugzeug mit Turboprop-Antrieb.

Die Argosy verfügt über ein großes Frachtdeck mit Druckkabine, welches sowohl von vorne wie auch von hinten beladen werden kann. Das Cockpit ist in erhöhter Position über dem Frachtdeck angeordnet, damit die gesamte Länge des Flugzeugs als Frachtraum genutzt werden kann. Da die gesamten Entwicklungskosten vom Herstellerwerk getragen werden mussten, übernahm man aus Ersparnisgründen den Flügel des Aufklärungsbombers Avro Shackleton und die Triebwerksgondeln der Vickers Viscount 800.

Größter Betreiber der Argosy wurde das Transportkommando der Royal Air Force, welches zwischen 1961 bis zur Außerdienststellung Ende 1978 insgesamt 56 Maschinen unter der Typenbezeichnung Argosy C Mk.1 als Standard-Mittelstreckentransporter im Einsatz hatte.

Amstrong Whitworth Argosy

Geschichtliche Entwicklung und Versionen:

Obwohl das Luftfrachtgeschäft Ende der 50er Jahre einen kontinuierlichen Aufschwung erfahren hat, gelang es der Firma Armstong-Whitworth (später Hawker-Siddeley) nicht, den fortschrittlichen Entwurf des mit Propellerturbinen ausgerüsteten Frachtflugzeuges erfolgreich im Markt zu platzieren. Mit den Projektarbeiten wurde 1956 begonnen, und zwei Jahre später flog die erste von zehn Maschinen der Serie 101 ab Januar 1959.

Ende 1960 entschied sich auch die British European Airways (BEA), stärker in das Luftfrachtgeschäft einzusteigen, und erwarb Flugzeuge als Argosy 102. Im Gegensatz zur Serie 101 waren die BEA-Maschinen fensterlos und mit einem Rolamat-Beladungssystem für den Palettentransport ausgerüstet.

Ab Mai 1961 wurde die verbesserte Argosy 200 projektiert. Diese sowohl für den Passagiertransport wie auch für den Frachttransport verwendbare Variante erhielt als wesentliche Änderung völlig überarbeitete Tragflächen mit größerer Lebensdauer. Die erste Argosy 200 flog am 11. März 1964. Nach dem Ersatz der bisher verwendeten Triebwerke durch leistungsfähigere Dart 532/1 von je 2.230 WPS erhielt diese Version die Typenbezeichnung Argosy 222.

Die Produktion endete im Oktober 1966. In Europa war die Argosy zuletzt im Jahre 1985 bei einer britischen Express-Frachtgesellschaft im Einsatz. Die meisten Argosy aber fanden ihren Weg nach Australien und Neuseeland, wo sie von einigen Fluglinien bis 1992 verwendet wurden.

Amstrong Whitworth Argosy C.1

  

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