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H o m e p a g e  v o n  W o l f g a n g  B r e d o w  (Berlin-Spandau)

Fairey FD2 (Fairey Delta 2): Deltaflügelflugzeug zur Erforschung d. Überschallfluges

Fairey FD2 (Fairey Delta 2)

Technische Daten:

Besatzung

1 Pilot

Antrieb

1 x Rolls-Royce Avon RA.28

Art

Turbojet

Leistung

41,4 kN / 58,3 kN m. Nachbrenner

Höchstgeschwindigkeit

1.850 km/h

Steigrate

76,2 m/sec

Reichweite

1.340 km

Flughöhe

14.640 m

Länge

15,70 m

Höhe

3,40 m

Spannweite

8,17 m

Flügelfläche

33 m²

Leergewicht

4.990 kg

max Startgewicht

6.300 kg

Fairey FD2

Beschreibung:

Ende der 40er Jahre lag Grossbritannien bei der Entwicklung von Unterschall- und Überschallflugzeugen weit zurück. Um eine Rettung der Situation zu versuchen, gab das Beschaffungsministerium eine Spezifikation für ein Forschungs-Überschallflugzeug heraus. Fairey machte sich daran, diese mit einem Deltaflügelflugzeug zur Erforschung von Flug und Kontrolle bei Schall- und Überschallgeschwindigkeit zu erfüllen.

Die FD.2 war ein 1-sitziges Flugzeug mit Deltaflügeln, das von einem Rolls-Royce Triebwerk RA 5 mit Nachbrenner angetrieben wurde. Das Flugzeug hatte einen kreisförmigen Rumpf mit sehr langer und spitzer Nase. Die Lüfteinlässe befanden sich an den Flügelwurzeln.

Um die Sicht des Piloten bei Start und Landung zu verbessern, konnten das Cockpit und die Nase der FD.2 um 10 Grad nach unten gesenkt werden,- so die Angaben des Ausstellers. (von außen konnte ich das allerdings nicht erkennen). Dieses System wurde später bei der Concorde ebenfalls angewendet.

Nur 2 Flugzeuge wurden gebaut, mit den Bezeichnungen WG774 und WG777.

Die erste FD2 (WG774) hatte seinen Jungfernflug am 6. Oktober 1954. Am 10. März 1956 brach dieses Flugzeug den Geschwindigkeitsrekord im Horizontalflug mit 1.811 km/h. Er lag mit satten 480 km/h über dem bis dahin von einer “F-100 Super Sabre” gehaltenen Weltrekord.

Dieses Flugzeug wurde nach der Übernahme Faireys von der BAC (British Aircraft Corporation) im Jahre 1960 modifiziert und bekam die Bezeichnung BAC 221. Das Flugzeug diente zur Erforschung des Concorde-Programms und bekam dazu u.a. neue Tragflächen, veränderte Triebwerkseinläufe und einen verlängerten Rumpf. Mit diesem Rumpf konnte man das Rollverhalten der Concorde am Boden darstellen. Die BAC 221 flog von 1964 bis 1973.

Fairey F.D.2
Fairey FD-2

  

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