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H o m e p a g e  v o n  W o l f g a n g  B r e d o w  (Berlin-Spandau)

Westland Dragonfly HR3: Lizenzversion der Sikorsky S-51, bzw. H-5 / R-5)

Westland Dragonfly HR3

Technische Daten: 

Rotorblätter

3 vorne, 3 am Heck

Erstflug

1943

Antrieb

Alvis Leonides 521/1

   alternativ

P&W R-985 AN-5 Wasp Junior

Art

Sternmotor

Leistung

500 hp

Geschwindigkeit

153 km/h

Leermasse

1.720 kg

max. Startmasse

2.670 kg

Hauptrotordurchmesser

14,6 m

Heckrotordurchmesser

2,50 m

Länge

über alles 17,50 m

Höhe

3,90 m

Bewaffnung

keine

Technische Kurzbeschreibung:

  • Rumpf: Stahlrohrbauweise; geschlossene Kabine mit Sitzen hintereinander; für Rettungszwecke an jeder Seite eine Trage anbringbar -
  • Tragwerk: Dreiblatt-Rotor - Rotorblättern in Verbundbauweise - später Ganzmetall-Rotorblättern und hydraulischen Schwenkdämpfer - Blätter konnten nach hinten geklappt werden -
  • Leitwerk: Dreiblatt-Ausgleichsschraube -
  • Fahrwerk: drei Räder -

Beschreibung:

Da die Flugerprobung mit der Sikorsky R-4 "Hoverfly", dem 1. in Serie produzierten amerikanischer Hubschrauber, erfolgreich verlief, beauftragten die US-Luftstreitkräfte Firma Sikorsky mit der Entwicklung eines größeren Hubschraubers.

Der erste Prototyp XR-5 flog im August 1943. Danach bestellten die USA 26 Vorserienmaschinen YR-5 A, von denen die erste im Februar 1945 geliefert wurde. Von den Serienhubschraubern R-5 A wurden über 300 in den USA produziert.

Aus diesem Hubschrauber entwickelte Sikorsky die zivile Version S-51, die erstmalig im Februar 1946 flog. 1948 führten das US-Militär neue Bezeichnungen für Hubschrauber ein. Statt des Buchstabens R (R=Rotorcraft) wählten die US-Luftstreitkräfte als neue Bezeichnung den Buchstaben H (H=Helicopter).

Die Westland Dragonfly war eine in Großserie gefertigte Lizenzversion der Sikorsky S-51. Der eigentlich für den zivilen Markt gedachte Hubschrauber wurde jedoch nach dem Erstflug in 1948 größtenteils vom Militär geordert. Später gab es auch englische Versionen. Von der Dragon standen dort insgesamt 72 bei der Royal Navy und 15 bei der RAF im Dienst. Die Firma British European Airways (BEA) setzte sie für kommerzielle Zwecke ein.

Es gab auch SAR-Versionen mit seitlichen Außenbehältern zur Evakuierung von zwei Verwundeten, weshalb sie die ersten Hubschrauber für den Rettungsdienst darstellten. Ferner gab es Maschinen für den Verbindungsdienst des Militärs und für den Trägereinsatz als Fliegerrettungswache. Die Gesamtproduktion bei Westland belief sich auf etwa 140 Hubschrauber.

Westland Dragonfly HR3

 

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