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H o m e p a g e  v o n  W o l f g a n g  B r e d o w  (Berlin-Spandau)

Hawker Hunter F 6: Führender Abfangjäger der RAF von 1954-1960

Hawker Hunter F6

Technische Daten:  England,  Erstflug: 1951

Hawker Hunter Hawker Hunter

Hersteller: Hawker Ltd. - Besatzung: 1 - Triebwerk: 1 x Rolls Royce Avon 207 - Schub: 46,05 kN - Geschwindigkeit: 1.125 Km/h in Meereshöhe - Gipfelhöhe: 16.200 m - Reichweite: 2.696 Km - Radius: 370 Km als Jäger, 713 Km als Bomber - Steigleistung: 86 m/sec. - Leergewicht: 6.406 Kg - Startgewicht: 8.051 Kg - Spannweite: 10,25 m - Länge: 13,98 m - Höhe: 4,02 m - Bewaffnung: 4 Kanonen Aden (30 mm), 680 Kg Bomben oder 24 ungelenkte Raketen

Beschreibung:

Die Hunter war das erste schallnah fliegende britische Jagdflugzeug. Sie flog in einigen Luftstreitkräften bis in die 80er Jahre. Der Entwurf zu diesem Jäger geht auf die RAF Forderung F.3/48 zurück. Der Koreakrieg beschleunigte die Entwicklung und das Werk erhielt bereits vor dem Erstflug einen Serienauftrag über 113 Maschinen. Dennoch verzögerten zahlreiche technische Probleme die volle lndienststellung bis 1954. Danach setzte sich die Hunter als ein robustes und vielseitig einsetzbares Flugzeug immer mehr gegen andere Typen durch.

In großen Stückzahlen hergestellt, flog die Hunter in fast 20 Ländern Europas, Asiens, Afrikas und Amerikas. In den lokalen Kriegen im Nahen Osten und auf dem indischen Subkontinent wurde sie in der Jagdbomberrolle eingesetzt. Die ersten Serienmuster wurden nach kurzer Zeit durch die F.4 ersetzt, die mit Luft-Boden-Raketen ausgerüstet werden konnte. Diesen Typ bauten Belgien und die Niederlande in Lizenz. Ab 1956 kam die verbesserte Version F.6 bei nicht weniger als 19 RAF-Squadrons zum Einsatz. Aus der Jägerrolle verdrängt entstand später aus der F.6 die Jagdbombervariante FGA.9, die durch große Zusatztanks einen größeren Aktionsradius hatte. Für die Hunter wurden auch mehrere 2-sitzige Schul- und Trainingsvarianten entwickelt.

Die im Luftwaffenmuseum ausgestellte Hunter F6A „XG 152“ wurde 1965 in Kingslon gebaut. Nach mehreren Zwischenstationen gehörte sie bis 1992 zur No. 3(F) Squadron in Gütersloh.

Hawker Hunter F6

  

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