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H o m e p a g e  v o n  W o l f g a n g  B r e d o w  (Berlin-Spandau)

Hawker Sea Hawk: Seeaufklärer von 1947

Hawker Sea Hawk

Technische Daten: 

Sea Hawk

Hersteller: Hawker / Sir W.G. Armstrong , Whitworth Aircraft Ldt. - Besatzung: 1 - Triebwerk: 1 x TL Rolls-Royce Nene 103 (oder 101) - Schub: 2.300 kp (22,68 kN) - Geschwindigkeit: 964 Km/h ohne Bomben und Außentanks - Gipfelhöhe: 13.560 m - Steigleistung: 1.737 m/Min. - Reichweite: 2.253 Km - Leergewicht: 4.008 Kg - Startgewicht ohne Außenbehälter: 6.000 Kg - max. Startgewicht: 6.950 Kg - Spannweite: 11,95 m - Länge: 12,10 m - Höhe: 2,65 m - Bewaffnung: 4 Kanonen 20 mm im unteren Teil der Rumpfnase. Einrichtung für Aufhängung von 900 Kg Bomben oder Raketen -

Beschreibung:  Marine,  Erstflug: 1947, Einsatz Bundeswehr ab: 13.02.1958

Da die Maschine auch als Aufklärer bei der Marine eingesetzt wurde, war es erforderlich, dass sie auf Flugzeugträgern landen konnte. Im Bild des Luftwaffenmuseums ist der Haken zu sehen, der in eines der 4 quer zur Landebahn gespannten Drahtseile bei der Landung griff und das Flugzeug abbremste.

Die See Hawk war das erste 1-sitzige Kampfflugzeug der Marineflieger der Bundeswehr. Die Maschine geht auf einen Jagdflugzeugentwurf von Hawker für die RAF zurück. Da diese bald über andere Muster verfügte, verstärkte Hawker die Struktur des freitragenden Mitteldeckers. Für den Flugzeugträgereinsatz erhielt der Jäger einen beiklappbaren 3-teiligen Tragflügel und einen Fanghaken. Das neue Marinejagdflugzeug überzeugte die Navy vor allem mit seiner großen Reichweite und dem unkomplizierten Aufbau. Aus Kapazitätsproblemen übernahm Armstrong Whiteworth die Serienproduktion und baute bis 1959 insg. 434 Flugzeuge. Hauptabnehmer war Großbritannien, aber auch in den Niederlanden, Indien und der Bundesrepublik kamen sie zum Einsatz. Spätere Muster (ab Mk.4) erhielten verstärkte Tragflächen sowie ein leistungsgesteigertes Triebwerk und konnten damit als Jagdbomber Außenlasten mitführen.

Die für die Bundesmarine produzierten 66 Flugzeuge erhielten die Bezeichnung Mk.100 und Mk.101 . Sie unterschieden sich von den englischen durch ein größeres Seitenleitwerk, eine amerikanische Elekironikausrüstung sowie ein zusätzliches Radargerät.

Die Grundausbildung der deutschen Marineflieger fand in den USA statt, die Umschulung auf die Sea Hawk in Schottland. 1958 erfolgte die erste Manöverteilnahme. Von Oktober 1963 bis 1966 rüsteten die Marinefliegergeschwader auf die F-104 Starfighter um. 28 Maschinen wurden anschließend an Indien verkauft, wo sie 1971 im Indisch-Pakistanischen Krieg Kampfeinsätze flogen.

Die Sea Hawk des Luftwaffenmuseums (C/n WV 865) ist eine von 97 FGA.4 der Royal Navy.

Weiterer Seeaufklärer: FAIREY-GANNET -- Nachfolger: BREGUET 1150 “Atlantic”

Hawker Sea Hawk

  

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