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H o m e p a g e  v o n  W o l f g a n g  B r e d o w  (Berlin-Spandau)

Zlin Z-42 MU:   FLIEGER REVUE-Airshow-Team: “Black Bird”

Zlin Z-42 MU

Technische Daten:    Erstflug des Typs Z-42: 1967

4-sitzige  Zlin Z-43
(ILA 2004)

Der Unterschied zur Z-43 ist hauptsächlich erkennbar dürch das kleinere Fenster hinter den Türen bei der Zlin 42. Die Z-43 ist ansonsten zu 80 Prozent baugleich. Zlin Z-42 MU 

Hersteller: Zlin - Bauart: einmotoriger, selbsttragender Tiefdecker - Verwendung: Ausbildungs- und Sportflugzeug - Sitzplätze: 2 - Antrieb: Avia M-137 - Leistung: 180 Ps - Höchstzulässige Geschwindigkeit: 315 km/h - Reisefluggeschwindigkeit: 226 km/h - Steiggeschwindigkeit: 4,2 m/sec. - Spannweite: 9,11 m - Länge: 7,07 m - Höhe: 2,69 m - Flügelfläche: 13,15 m² - Flächenbelastung: 70 kp/m² - Leermasse: 600 Kg - Höchstzulässiges Abfluggewicht: ca. 970 Kg - Startstrecke über 15 m Hindernis: 550 m - Landestrecke über 15 m Hindernis: 400 m - Reichweite: ca. 530 - 600 km - Gipfelhöhe: ca. 4.700 m - G-Belastung: +6 / -3 

Beschreibung:

Die “Zlin Z-42” ist - wie die Z-43 - auf vielen Flugtage in Deutschland zu sehen. Mit ihr werden Kunstflugvorführungen im Formationsflug gezeigt. Sie ist eine sehr robuste Tschechische Konstruktion, die einen Belastung bis zu +6 G aushält.

Im FLIEGERREVUE-Airshow-Team fliegen drei Zlin Z-42 MU. Die vierte – die Leader-Maschine – ist eine viersitzige Z-43. Auch wird der Funkverkehr des Teams vom Leader in dieser Maschine koordiniert.

Geschichte der Zlin: Quelle: “Flieger Revue”

Mitte der 60er Jahre entstand im mährischen Otrocovice - nahe der Stadt Zlin - eine neue Serie von Schulflugzeugen, bei denen die Sitze für Ausbilder und Schüler nebeneinander angeordnet waren. Der Prototyp dieser Z-42 genannten Reihe flog am 17. Oktober 1967 zum ersten Mal. Die Serienfertigung begann 1970. Die Maschinen waren für das Pilotenbasistraining und für die Ausbildung im Kunst- und Instrumentenflug konstruiert. Angetrieben werden die Flugzeuge von einem 6-Zylinder Avia-Reihenmotor mit 132 kW – eine ursprüngliche Walther-Konstruktion. Die letzten M- und MU-Versionen haben einen Verstellpropeller V-503A von Avia. Als ideales Muster für Ausbildungszwecke wurde es vor allem in den Fliegerklubs und den Wehrsportorganisationen der Ostblock-Länder geflogen. Die DDR erhielt von den 193 gebauten Maschinen allein 65 Stück für Ihre Wehrsportorganisation GST. Fast alle späteren Militär- und Zivilpiloten sind auf diesem Muster ausgebildet worden.

Eingesetzt wurde das Flugzeug früher in Ländern des Warschauer Paktes auch als Verbindungs- und Kurierflugzeug und sogar als Agrarflugzeug. Die NVA nutzte 12 Z-43 als Verbindungsflugzeuge. 6 GST-Maschinen kamen vor allem bei der Instrumentenflugausbildung zum Einsatz.

Jetzt werden die Maschinen primär als kunstflugtaugliches Sportflugzeuge verwendet.

Zlin Z-42 MU

 

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