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Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow (Berlin-Spandau)

Scottish Aviation Bulldog T.1: Trainer (1971) - Nachfolger der De Havilland Chipmunk

Scottish Aviation Bulldog T.1

Technische Daten: 

Spannweite

10 m

Länge

7 m

Höhe

2,73 m

Flügelfläche

12,0 m²

Leergewicht

650 kg

Startgewicht

1.066 kg

Besatzung

2–3 (1 Flugschüler, 1Fluglehrer)

.

optional ein Beobachter

Höchstgeschwindigkeit

240 km/h

Dienstgipfelhöhe

5.182 m

Reichweite

1.014 km

Triebwerke

1 × Lycoming IO-360-A1B6

Leistung

200 hp

Zylinder

6

Bewaffnung optional

290 kg Bombenlast

(nur b. Exportversion)

2 Raketen an den Flügelenden

Scottish Aviation Bulldog T.1

Beschreibung:

Die Scottish Aviation Bulldog, die auf Basis der zivilen Beagle Pup entwickelt wurde, ist ein zwei- bis dreisitziges Schulflugzeug, bei dem Flugschüler und Lehrer nebeneinander sitzen können. Sie ist in Ganzmetallbauart konstruiert und als Tiefdecker ausgelegt. Das Flugzeug verfügt über ein Dreibeinfahrwerk mit steuerbarem Bugrad und wird durch einen Lycoming-Kolbenmotor angetrieben.

Die Bulldog absolvierte im Mai 1969 ihren Erstflug. Der Prototyp trug noch den Namen Beagle B.125 Bulldog, da die Firma Beagle Aircraft das Flugzeug entwickelt hatte. Der Zusammenbruch von Beagle Aircraft verhinderte zunächst die Auslieferung. Daraufhin übernahm Scottish Aviation den Auftrag und produzierte die Flugzeuge im eigenen Stammwerk.

Insgesamt wurden 260 Exemplare gebaut, ein Großteil davon für die Royal Air Force, die 1972 über 130 Bulldog T1 in Dienst stellte. Im Jahr 2001 wurden die letzten verbliebenen Maschinen verkauft.

58 Flugzeuge wurden u.a. 1971 an die schwedische Luftwaffe ausgeliefert, und zwanzig weitere Modelle gingen 1972 an die schwedische Armee. Nach ihrer Ausmusterung 2001 wurden die Flugzeuge teilweise nach Ungarn verkauft. Nur die Exportversionen waren teilweise bewaffnet.

Scottish Aviation Bulldog T.1

  

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