Ihre Meinung
Ihre Fragen

 Typensuche:

Militärflugzeuge
Transportflugzeuge
Geschäftsflugzeuge
Kleinflugzeuge
Oldtimer
Helikopter

Flugzeuge, Hubschrauber, Piloten, Militärflugzeuge, Transportflugzeuge, Sportflugzeuge, Kampfjets, Luftfahrt, Airbus, Eurocopter

Flugzeuglexikon von Wolfgang Bredow (Berlin-Spandau)

Bristol Beaufort: leichter Torpedobomber von 1938

Bristol Beaufort

Technische Daten:

Länge

13,59 m

Flügelspannweite

17,63 m

Tragflügelfläche

46,73 m²

Höhe

3,78 m

Antrieb

2 x Bristol Taurus

Art

Sternmotoren

Leistung

je 1.145 Ps

Höchstgeschwindigkeit

418 km/h in 1.830 m Höhe

Reichweite

1.666 km

Besatzung

4

Dienstgipfelhöhe

5.030 m

Leergewicht

5.945 kg

Fluggewicht

9.630 kg

Bewaffnung

Vier bis sieben 7,7 mm MGs

.

680 kg Bomben

.

oder ein 728 kg Torpedo

Beschreibung:

Der Bristol 152 Beaufort war ein von dem leichten Bomber Bristol Blenheim abgeleiteter 4-sitziger Torpedobomber. Er war jedoch schwerer, weil das Luftwaffenkommando vier Mann Besatzung verlangte. Das Flugzeug wurde vom britischen Küstenkommando als Minenleger und Torpedobomber bis 1943 eingesetzt, als sie dann vom Bristol Beaufighter ersetzt wurde. Im Pazifik flog es bis Ende des Krieges. Die letzten Versionen waren Transporter und Trainer. Insgesamt wurden über 2.000 Exemplare gebaut.

Markant ist der Rückenturm für den Bordschützen.

Bristol Type 152 Beaufort

Geschichte und Einsätze:

Der Prototyp flog erstmals am 15. Oktober 1938; die Indienststellung verzögerte sich allerdings bis Januar 1940. Verantwortlich für die Verzögerung waren u. a. Schwierigkeiten mit den neuen, schiebergesteuerten Taurus-Motoren. Es wurde eine geschickte Aufhängung des zierlichen Doppelsternmotor mit nur 117 cm Durchmesser entwickelt, doch der Motor überhitzte und viele weitere Pannen bremsten die Entwicklung. Aber auch danach gab es fortwährende Probleme mit den Triebwerken, die schon mal ein Flugverbot zur Folge hatten.

Doch im August 1940 waren die 22. und 42. Staffel des Küstenkommandos voll einsatzbereit. Sie legten hunderte von Minen, bombardierten den deutschen Schlachtkreuzer “Scharnhorst”, torpedierten die “Gneisenau” und versenkten zahlreiche kleinere Schiffe.

Das Muster wurde auch in Australien gebaut; dort jedoch mit den stärkeren, amerikanischen Pratt & Whitney-Triebwerken. Die guten Erfahrungen mit diesen Motoren veranlassten das Air Ministry den Einbau derselben in die neue Baureihe zu verlangen. Die letzten Baureihen wiesen aber wieder die nunmehr verbesserten Taurus-Triebwerke auf.

Bristol Beaufort

Bewaffnung:  (optional)

zwei 7,62 mm Vickers K unterschiedlicher Bauweise im Rückenturm und ein starres im linken Flügel und ein fernbedientes 7,62 mm Browning in der Frontkuppel unter dem Bug. Wahlweise vier 7,62 mm Brownings im Flügel, zwei handbediente Brownings aus den oberen Fenstern und (Mk II) Zwillings-Browning im Rückenturm Die letzten australischen Mk VIII hatten zwei 12,7 mm Brownings im Rückenturm. Ein 46 cm-Torpedo halb aussen links der Mittellinie oder 900 kg Bombenlast.

Bristol Beaufort

 

[Home] [Inhaltsverzeichnis] [Luftwaffenmuseum] [Sinsheim-Speyer] [Museum Duxford] [US Air Force] [Air and Space] [RAF Museum] [Museum Cosford] [Heli-Museum] [ILA 2010] [ILA 2008] [ILA 2006] [ILA 2004] [ILA 2002] [ILA 2000] [Le Bourget 2007] [Berlin Tegel] [diverse Flugtage] [Berlin Schoenefeld] [Düsen und Motore] [Drohnen / Raketen] [Panzer / Kanonen] [Autos] [MS Flugsimulator] [Impressum]

 

Google
Web www.bredow-web.de